Genuss-Rallye 2018 – Schlussfahrt

Manon und Peter haben eine wunderschöne Rally – so richtig mit Roadbook, Gleichmässigkeitsfahrt und verstecken Durchfahrtskontrollen – organisiert.

Alle die nicht dabei waren, haben was verpasst!

Hier ein paar Stimmen von Teilnehmern:

“Nochmals vielen herzlichen Dank für den schönen Tag und euren Einsatz! Auch meine Adriana hatte uu den Plausch!”

“Genussrallye mit dem Oldtimer Club Chur. Super Route, feine Verpflegung, tolle Leute. Einfach ein suuuuuper Event 👍👍👍danke allen die dabei waren, insbesondere ein grosses Lob den Organisatoren”

und der Bericht von Thomas Hess:

Sonntag Morgen 0800 Uhr, kein Ausschlafen, sondern Befehlsausgabe? Nein, Vorstellung der Technik des Tripmasters durch Peter Knöpfli, damit wir Greenhörner den Weg auch finden. Denn es ist das erste Mal, dass der OTCC eine Rallye mit Roadbook und Tripmaster organisierte. Wer meint, man würde wie wild durch die Gegend fahren und Verkehrsregeln missachten, der liegt falsch. Denn der Begriff der Rallye kommt aus dem Englischen und heisst einfach „Zusammenkunft“, im Volksmund aber kennt man natürlich die harten rennmässigen Prüfungen, die in der Presse erscheinen. Ganz anders bei uns, wir durften eine wahre Genussrallye erleben. Zuerst ging es über die St. Luzisteig nach Grabs, von dort über kleine Strässchen nach Wildhaus, dort Kaffeehalt. Dann das Toggi runter und rauf nach Hemberg über wunderschöne Strassen mit Blicken über Moorlandschaften, Wälder und im Hintergrund die Churfirsten. Apérohalt bei Sepp Dähler, einem Landwirt, der seine Kühe mit Überresten aus der Bierproduktion der Brauerei Locher in Appenzell 2x täglich einreibt, sie bis zur Schlachtung begleitet. Sein Kabier-Fleisch findet Absatz bei den besten Köchen. Er beschäftigt auch regelmässig Behinderte auf dem Hof um ihnen ein ausgeglicheneres Leben zu ermöglichen. Alles aus der Region in kleinem ökologischen Kreislauf – d’ Appezöller sönd halt gfitzti Chögli!! Ein feines Mittagessen auf einer Höhe über Appenzell war uns auch gewiss, bis wir über Eggerstanden ins Rheintal und nach Hause fuhren.

Was ich nicht unterschlagen möchte, wie so ein Tripmaster funktioniert – damit die anderen Klubmitglieder vor der nächsten Rallye keine Angst haben müssen! Es gibt die mechanischen, die mit dem Wagen, also dem Tacho, geeicht sind. Dann die auf dem Handy als App. Es werden bei beiden Arten die gesamten gefahrenen Kilometer einerseits und die zwischen zwei Abzweigungen gefahrenen anderseits angezeigt. Bei jeder Abzweigung wird der Zwischenstand auf Null gestellt. Der Schreibende war (Betonung „war”) auch Anfänger und er löschte schon beim ersten Kreisel beide Distanzen, somit war alles untauglich – super… Wenn man die Strecke nicht kennt, was an und für sich üblich ist, dann gibt es nur Eines: zurück an den Anfang, denn es wird nicht nach Karte gefahren, sondern der Beifahrer als Bediener des Tripmasters muss sich konzentrieren, damit man nicht auf die Schwägalp, sondern nach Hemberg fährt – was Einigen passierte. Also keine Hexerei, mit etwas Übung und eben Konzentration ein Spass. Rücksichtsvoll von den Organisatoren war auch die Möglichkeit auch ohne Tripmaster teilnehmen zu können, was 2 Equipen nutzten.

Fazit: Ein wunderschöner, abwechslungsreicher Ausflug ohne Zeitdruck mit viel Genuss und Landschaft, mit 3 prämierten Equipen, nämlich diejenigen, die am zeitgenausten fuhren. Euch Peter und Manon ein riesiges Dankeschön fürs Vorbereiten und die perfekte Organisation – das braucht nämlich sehr viel Zeit und ein mehrfaches Abfahren der Strecke. Thank you, we will rally again!

Hier ein paar Impressionen:

Das Feedback war so gut, dass sich der Vorstand überlegt, nächstes Jahr wieder eine Rallye zu organisieren. Was denkt ihr?

2 Gedanken zu „Genuss-Rallye 2018 – Schlussfahrt

  1. Den Bericht von Thomas kann ich nur bestätigen. Auch wir waren 2 Greenhörner und haben den Anlass gerade deshalb besonders genossen, weil wir ja eigentlich schon immer mal wissen wollten, wie so eine Rallye funktioniert. Jetzt wissen wir’s und sind beim nächsten Mal sicher wieder dabei. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden. War ein toller Tag

  2. Sehr schöner Bericht Thomas!
    Ich hoffe sehr, dass ich das nächste Jahr auch dabei sein kann – freue mich schon!
    Die Organisatoren scheinen viel Engagement und Herzblut in die Entwicklung des Anlasses gesteckt zu haben, und das gebührt in jedem Fall Anerkennung und Dank, sogar wenn man selber leider nicht dabei sein konnte 🙂 !
    Herzlich,
    Remi.

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